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Lohnen sich Crowdinvesting Angebote auch in Zeiten der Inflation?

Warum lohnt es sich für kleine und mittelständische Unternehmen, Startups und Projektträger auch in Zeiten der Inflation Anlegern ein Investitionsangebot zu unterbreiten? 

Viele befassen sich mit der Frage wie sie ihr Geld vor der Inflation schützen können. Bei einer Inflation steigen die Preise allgemein für Güter und Dienstleitungen. Demzufolge vermindert sich der Wert des Geldes. Die aktuelle Inflationsrate in Deutschland beträgt laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 5,1% (Stand März 2022). Zu der Hauptursache gehört die aktuelle Krisenzeit. Laut dem Konjunkturexperten Timo Wollmershäuser wird sich eine Inflationsrate, über einem Wert von 5 über das Gesamtjahr 2022 ziehen, so heißt es in der WirtschaftsWoche. 

Die Schwarmfinanzierung ist eine gute Möglichkeit für zum Beispiel Startups oder mittelständische Unternehmen Mezzanine-Kapital zu generieren. Um einen Kredit anfordern zu können wird aufgrund der Basel IV eine bestimmte Menge von Eigenkapital benötigt, worüber Startups häufig nicht verfügen. Auch kleine und mittelständische Unternehmen verfügen nach Krisenzeiten nicht immer über ausreichendes Eigenkapital. Aus diesem Grund bietet sich Mezzanine-Kapital an, um diese Lücke zu füllen. Dies wird bilanziell dem Eigenkapital angerechnet und lässt sich zum Beispiel durch Crowdinvesting finanzieren.

Über Crowdinvesting investieren Anleger gerne in Projekte, wie zum Beispiel in Form von Startups, erneuerbare Energien oder Immobilien. Dadurch erhalten die Anleger Anteile an dem zukünftigen Erfolg des Projekts und einen festgelegten jährlichen Zins, der den Anlegern ermöglicht, dass auch in Zeiten der Inflation ihr Vermögen nicht geschmälert wird. 

Das Säulendiagramm verdeutlicht die steigende Anzahl von erfolgreich finanzierten Crowdinvesting Projekten. Das Volumen in dem Jahr 2020 für finanzielle Crowdinvesting Angebote betrug 327,8 Millionen €. Des Weiteren bestehen bereits deutlich mehr als 1.000 finanzierte Unternehmensprojekte von über 100.000 Investoren.  

Aber sind Anleger trotz der derzeitigen Inflation bereit in riskante Projekte zu investieren? 

Alternative Anlegemöglichkeiten sind zum Beispiel Sparbücher oder Lebensversicherungen, welche jedoch nur eine niedrige Rendite liefern. Eine weitere Möglichkeit wären Aktien, aber hier spielen die Marktschwankungen eine ausschlaggebende Rolle. Aufgrund eines häufigen festen Zinsversprechens und der besseren Einschätzung des Risikos, ist Crowdinvesting für Anleger auch in Zeiten der Inflation sehr attraktiv. Dadurch, dass bei Crowdinvesting zum größten Teil in Sachanlagen investiert wird, behalten diese ihren Wert trotz der Inflation. Dabei können durch Crowdinvesting finanzierte Unternehmen ihren Anlegern entsprechend höhere Renditen für ihre Investitionen zahlen. Gerade die Immobilienbranche ist neben Startups sehr beliebt bei Crowdinvesting Angeboten. Für erneuerbare Energien dagegen gibt es aktuell nicht genug Angebote. Zumal unseren Recherchen nach, Investoren bei einem größeren Angebot auch darin investieren würden. Demzufolge steigt die Nachfrage an Investitionsmöglichkeiten erheblich. 

Aus diesem Grund bietet sich gerade für kleine und mittelständische Unternehmen mit erneuerbaren Energien, Startups oder Immobilien an, ihre Projekte an die Öffentlichkeit zu bringen.  Auch Nutzungsmöglichkeiten von Projekten wie zum Beispiel Mieten werden in Zeiten der Inflation teurer, während die Nachfrage gleichzeitig auch steigt, sodass Immobilienunternehmen davon profitieren können. 

Zusammenfassend, steigt die Popularität sowie die Nachfrage an Projekten bezüglich erneuerbarer Energien, Startups und Immobilien an. Vor allem in Zeiten der Inflation bietet sich Crowdinvesting als sehr gute Anlagemöglichkeit an. Aus diesen Gründen bietet es sich für kapitalsuchende Unternehmen an mehr Angebote auf den Markt zu bringen.  

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